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Schweizer Brauchtum und Volksfeste Ganze Schweiz Dreikönigskuchen - König für einen Tag |
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Von Ruedi gesalzen + gepfeffert Home Rezepte Schweiz Brauchtum Basel aktuell Basel Info Bern Info Kochen Europa Italien Marokko |
Schon seit 600 Jahren kennt man in der Schweiz den Brauch des Dreikönigskuchens. Am 6.Januar gibt’s praktisch in jeder Familie einen feinen Königskuchen zum Zmorge. Kinder mögen diesen Tag ganz besonders. Denn wer Glück hat, findet in seinem Stück den König, darf sich die Krone aufsetzen und für einen Tag regieren. Die Schweiz ist zwar ein demokratisches Land, aber trotzdem zählt man um den 6.Januar herum jeweils über eine halbe Million Könige und Königinnen. Denn so viele Dreikönigskuchen werden allein von den Jowa - Bäckereien der Migros gebacken. In jedem Dreikönigskuchen findet sich traditionsgemäss nur ein König oder eine Königin. Ein feines Hefegebäck: Bei den feinen Dreikönigskuchen handelt es sich um ein Hefegebäck, hergestellt aus Mehl, Zucker, Sultaninen, Butter, Eiern, Mandeln, Salz, Milch und etwas Zitronenschale. «Wir legen grossen Wert auf Frische», erklärt Jrene Benz, Leiterin Teilmarkt Backwaren bei der Jowa AG in Volketswil. Es werden mehrmals täglich Kuchen gebacken, sowohl in den Regionalbäckereien sowie auch in den vielen Hausbäckereien in den Migros-Filialen. Der Aufschwung des Königskuchenbrauches in der Schweiz war sagenhaft», schreibt Dr. h.c. Max Währen in der «Schweizerischen Bäckerzeitung». Als geistiger Vater setzte er sich 1945 für die Wiederbelebung dieser Tradition ein. Seine Nachforschungen ergaben, dass das Königsfest seit 1311 in den Zünften gefeiert wurde. Es war bald so beliebt, dass sogar Dörfer und kleinere Städte ihren König erkürten. Im Königskuchen war damals eine Bohne versteckt. Und wer diese fand war - wie heute - König für einen Tag. Die Schweizer Bäcker nahmen 1952 den alten Brauch des Dreikönigskuchens wieder auf. Seither gehört der süsse Kuchen am 6.Januar in den meisten Familien zur Tradition.
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