Kochen ist ein Kulturgut
Geflügel-Gerichte
Gefüllter Truthahn
Von Ruedi
gesalzen +
gepfeffert


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Zutaten für 8 Personen

  • 1 Truthahn, ca. 3 kg schwer
  • 3 grosse Karotten, schälen und in Würfel schneiden
  • 2 ungespritzte Orangen, waschen und in Achtel schneiden
  • 300 gr tiefgekühlte Kastanien, an- oder aufgetaut
  • 1 Bund Thymian, Blättchen abzupfen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Öl
  • 1 ½ dl Hühnerbouillon
  • 2 dl Weisswein
  • 2 Schalotten, schälen und hacken
  • 1 Knoblauchzehe, schälen und in Scheiben schneiden
  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln, schälen und je nach Grösse halbieren oder vierteln
  • 1 Becher Saucenrahm (1 ,8 dl)

    Zubereitung

    Grössere Fettstellen am Truthahn wegschneiden, dann das Tier innen und aussen unter kaltem Wasser spülen und mit Küchenpapier trockentupfen.

    Die Karotten, die Orangen mit den Kastanien und den abgezupften Thymianblättchen in eine Schüssel geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

    Den Truthahn innen und aussen kräftig salzen und pfeffern. Die Füllung in die Bauchöffnung geben und die Schenkel mit Küchenschnur zusammenbinden. In einen Bräter geben und mit Öl bestreichen.

    Den Truthahn im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen auf der untersten Rille während 30 Minuten goldgelb anbraten. Dann Bouillon und Weisswein dazugiessen, die Ofentemperatur auf 160 Grad reduzieren und den Truthahn je nach Grösse während 2 – 2 ½ Stunden fertig braten; dabei ab und zu mit Bratenjus beträufeln.

    Die Schalotten den Knoblauch und die Kartoffeln, alles nach 1 Stunde Bratzeit zum Truthahn geben und mitbraten. 15 Minuten vor Ende der Garzeit den Saucenrahm über die Kartoffeln träufeln.

    Zum Servieren den Truthahn tranchieren: Die Orangenschnitze aus der Füllung entfernen, restliche Füllung über die Kartoffeln verteilen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Truthahnstücke darauf anrichten.

    Tipp

    Wenn erhältlich einen Kapaun de Bresse verwenden.

    Während der Bratzeit den Vogel des öfteren wenden und hauptsächlich auf den Schenkelseiten und der Rückseite braten, damit die zarte Brust geschont wird. Oder mit einer Scheibe festem weissen Speck die Brustpartie für die ersten 2/3 der Bratzeit bardieren, für den letzten Drittel entfernen damit die Brustpartie auch noch schöne Farbe bekommt, ohne auszutrocknen.



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