Kulinarische Schweiz
Geflügel-Gerichte
Pouletschenkel mit pikanter Tomatenmarinade
Von Ruedi
gesalzen +
gepfeffert


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Zutaten für 4 Personen

Marinade:
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Chilipulver
  • 1½ dl Tomatenketchup
  • 1 EL Tomatenpüree
  • 1½ dl roter Portwein
  • 1 EL Worcestershiresauce
  • 4 - 6 Zweige frischer Oregano, Blätter fein hacken
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
    Zum Fertigstellen:
  • ½ dl Olivenöl
  • 8 - 12 Poulet - Oberschenkel, je nach Grösse
  • Salz, Pfeffer
  • 100 gr saurer Halbrahm
  • 50 gr Crème fraîche

    Zubereitung

    Für die Marinade die Zwiebel schälen und an der Bircherraffel fein reiben. Knoblauch schälen und dazupressen. In einer kleinen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Zwiebel- und Knoblauchpüree darin nicht zu heiss andünsten. Zucker und Chilipulver dazugeben und kurz mitdünsten. Dann Ketchup, Tomatenpüree, Portwein und Worcestershiresauce beifügen. Oreganoblätter und dazugeben. Die Sauce ungedeckt 15 - 20 Minuten leise kochen lassen. Am Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abkühlen lassen.

    Zum Fertigstellen 1/3 der Grillsauce mit dem Olivenöl mischen und die Pouletschenkel damit rundum bestreichen. In einen Plastikbeutel geben, diesen satt zusammenbinden und etwa 1 Stunde marinieren lassen.

    Vor der Zubereitung Pouletschenkel gut abtropfen lassen und mit Salz sowie Pfeffer würzen. Bei mittlerer Hitze auf dem Grillrost oder im Backofen (230 Grad Grillstufe, Rost auf der mittleren Rille einschieben, darunter ein Blech platzieren) je nach Grösse 25 - 35 Minuten braten. Dabei gelegentlich wenden und mit Marinade bestreichen. Sauren Halbrahm und Crème fraîche glatt rühren. In einem schönen Muster auf die restliche Sauce giessen und separat zu den grillierten Pouletschenkeln servieren.

    Für 2 Personen: Zutaten halbieren.

    Marinieren im Plastikbeutel

    Das Einlegen von Fleisch, Fisch und Gemüse in eine Marinade ergibt ein feines Aroma, aber auch einen schützenden Überzug beim Grillieren. Die einfachste Marinade ist das Bestreichen des Grillguts mit einem guten Olivenöl. Gibt man Zitronensaft, Wein, Essig usw. dazu, lockert die Säure die Fleischfasern.

    Damit man nicht zu viel Marinade zubereiten muss, die später nicht mehr verwendet werden kann, gibt man Fleisch am besten in einen festen Folienbeutel, giesst die Marinade dazu, drückt die Luft aus dem Beutel und verschliesst ihn möglichst satt. Anschliessend kann man das Grillgut auf einfache Weise durch Wenden und Drehen mit Marinade überziehen.

    Ein weiterer Vorteil: Das Aroma der Marinade teilt sich nicht dem ganzen Kühlschrank mit, sondern bleibt im Beutel quasi unter Verschluss.



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