Kulinarische Schweiz
Kanton Graubünden und seine Spezialitäten
Türggaribel (Maiskrümelchen)
Von Ruedi
gesalzen +
gepfeffert


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Zutaten für 4 Portionen

  • 100 gr Mehl
  • 300 gr feines Polentamehl (wenn nicht erhältlich ganz feiner Maisgriess)
  • 6 dl Flüssigkeit (halb Wasser, halb Milch)
  • 1 ½ TL Salz
  • 100 gr Butter

    Zubereitung

    Die Flüssigkeit mit dem Salz aufkochen und über das mit Mehl gemischte Polentamehl giessen. 1 - 2 Stunden quellen lassen.

    In einer Bratpfanne die Butter heiss werden lassen und darin die Masse bei schwachem Feuer schön locker rösten bis sich feine Krümelchen (Ribel) bilden.

    Die Flüssigkeit kann auch halb Milch - halb Rahm sein. Früher verwendete man eingesottene Butter (Igsottes Schmaalz). Den Ribel tunkte man esslöffelweise in den Milchkaffee, heute wird auch Kompott dazu serviert. Besonders fein schmeckt auch lauwarmes Apfelmus.

    Im Rheinwald wurden der Polentamasse vor dem Braten zwei gesottene, geraffelte Kartoffeln beigemischt. Das Gericht heisst dort Polentamaluns.

    Für Bauern, Knechte und Gesinde gab es dieses Gericht auch vielfach zum z’Zmorgä.

    (aus: Chääsgezängg und Türggäribel. Rezepte aus der Walserküche. Hrsg. von der Walservereinigung Graubünden 1998, S. 31)


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