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Kulturstadt Basel Gastronomie Restaurant Adler Basel |
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Von Ruedi gesalzen + gepfeffert Home Rezepte Schweiz Brauchtum Basel aktuell Basel Info Bern Info Kochen Europa Italien Marokko |
Ich möchte diese Seite meinen langjährigen Freunden René und Margot widmen. Ihr Betrieb ist den Baslern natürlich längst bekannt - aber ich möchte dieses sympathische Lokal vor allem auch Nichtbaslern empfehlen, weil hier das typische Basler Ambiente noch stimmt (übrigens für Heimwehbasler - die Teuscher's waren auch jahrzehntelang im Holzschopf).
Wenn gleichwohl jemand Entzug auf Mc Donald's und Co verspürt, oder gar andere nicht näher definierbare Bedüfnisse hat - kein Problem - der Adler ist mitten im Kuchen in Kleinbasel. Im Namen aller Basler (ich bin zwar nur Zugewanderter): Danke!
Adler Davon gibt es viele, genauer: mehrere Gattungen: Seeadler, Schreiadler, Steinadler, Schlangenadler, Fischadler, die auch bei uns einheimisch sind. Sie alle gehören der biologischen Ordnung der Greifvögel an. Ausser Adlern zählen dazu Habicht, Sperber, Bussard, Weihe, Milan, Falke. Insbesondere ein Merkmal zeichnet diese Vögel aus: Ihre Fänge sind mit spitzen Greifkrallen bewehrt. Deshalb heissen sie Greifvögel. Neben ihren scharfen Krallen an den Zehen ist ihr Schnabel hakenartig gebogen, und die meisten Greife haben noch eine auffallend gefärbte Wachshaut rund um ihre Nasenlöcher. Der König der Lüfte, wie der Adler schon in ältesten Zeugnissen genannt wird, ist nicht nur für sein Adlerauge berühmt, sondern vielfach ein den Göttern geweihtes Tier... Der Adler in der nordischen Mythologie Ein Adler sitzt im Geäst der Esche Yggdrasill. Seine Worte trägt das Eichhörnchen Ratatöskr zu dem unten an der Wurzel sitzenden Drachen Niddhögg. Der Riese Hräswelg ist ein riesiger Adler, der mit seinen Flügeln den Wind erzeugt. Die Tiere (Cherubim), die der biblische Prophet Hesekiel sieht, haben vier Gesichter: vorne das eines Menschen, rechts das eines Löwen, links das eines Ochsen und hinten das eines Adlers (Hesekiel 1,10). Im Christentum ist der Adler das Symboltier des Evangelisten Johannes. Der Heilige St. Vitus wird mit einem Adler dargestellt. Der Adler in der griechischen Mythologie Der griechische Gottvater Zeus wird gelegentlich mit einem Adler dargerstellt. Zeus entführt den Ganymed in Gestalt eines Adlers. Der Adler in der Sternenkunde Der Adler ist das Sternbild Aquila. Der Adler gilt als Seelenvogel, ihm zu begegnen verheisst Glück. Entdeckt man ihn mit einem Huhn in seinen Fängen, so verheisst dies dem Beobachter reichen Kindersegen. Der Besitz einer solchen Kralle schützt vor Feuer, da der Adler, der der Sonne stets sehr nahe kommt selbst von ihr nicht angesengt wird. Wer einen Adler verspeist, darf sich über das heilkräftige Fleisch freuen, seine Galle getrunken verleiht dem Durstigen des Vogels legendäre Sehkraft. Im Adler in Basel Naja - da gäbe es unzählige Deutungen... Adler Im Weiterleben bedroht sind viele seiner Arten - überall auf der Welt. Heute gefährdet der Mensch jenes Tier, das er einst fast mystisch verehrte. Grossen Respekt abgenötigt hat der Adler den Menschen schon immer - kraftvoll, stolz und scharfsichtig wie er ist. Legenden berichten uns vom Vogel Phoenix, Religionen haben den Adler zum Symbol erwählt. Hinter alldem steckt ein uraltes Bild, über viele Epochen tradiert: Träger der Seele Das erhabene Luftwesen, der Adler, liege im Streit mit der tückischen Schlange, Symbol des Niederen. So jedenfalls sahen es unsere nordischen Vorfahren. Eng verbunden mit Taufe und sogar Auferstehung ist der Wasser trinkende und hoch aufstrebende Adler im christlichen Glauben. Quell aller Deutungen könnte die Beobachtung seines Fluges sein... Weit reichende, schrille Rufe hallen durch die Luft. Fast ohne Flügelschlag gleitet der majestätische Vogel in beträchtlicher Höhe dahin, verhält dann plötzlich, und ist nach atemberaubendem Sturzflug der Erde nahe. Doch es war nur eine kurze Begegnung, wie der Einschlag eines Blitzes. Irgendein niederes Tier, zum Beispiel eine Schlange, hat sie das Leben gekostet. Der Adler aber steigt wieder empor, zum Himmel, zur Sonne. Kein Wunder, dass Menschen seit jeher den Adler mit den schicksalsgestaltenden Göttern und mit dem Zentralgestirn in Verbindung brachten. Eng verwandt war er schon den Griechen der Antike mit dem Geist des Blitzes: War Zeus wieder einmal wütend und schleuderte seine Pfeile gen Erde, sorgte der Adler dafür, dass sie ihre Ziele trafen. Der Göttervater selbst nahm die Gestalt eines Adlers an, um seinen jungen Liebhaber Ganymed in den Himmel zu tragen. Der Adler als Götterdiener, als ausführende Gewalt des höchsten Ratschlusses, gehört in Form einer noch berühmteren Legende zum antiken Repertoire: Es ist die Sage von Prometheus, der den Menschen gegen Zeus´ Willen das Feuer brachte, und dem nun, an einen Felsen im Kaukasus geschmiedet, ein Adler an der Leber nagt. Erst auf Bitte des Herakles erlöst Zeus den Gefangenen - und auch den Adler - von dieser ewigen Qual. Adler und Schlange Merkwürdig, und in den verschiedensten Überlieferungen präsent, ist in den indo- germanischen Kulturen das spannungsreiche Verhältnis von Adler und Schlange. Nach germanischem Mythos sitzt hoch oben im Gipfel der Weltenesche Yggdrasill ein viel wissender Adler, fast wie Odin auf seinem Hochsitz Hlidskjalf. An den Wurzeln des Baumes aber nagt die scheussliche Schlange Nidhögr, zornigen Schmähworten des Adlers ausgesetzt. Die Schimpfreden zwischen den Beiden überbringt das Eichhörnchen Ratatöskr, das flink am Stamm auf und nieder rennt. Auf Falkenschwingen Das Bild vom Kampf zwischen dem hehren Luftwesen und dem Wesen der niederen Regionen, auch des Wassers, dient hier als Spiegel der menschlichen Seele: Dem Adler blieb es vorbehalten, Symbol der höheren Mächte im Menschen zu sein. Ebenso wirkt er als verbindendes Element, als Träger der Seele zur höchsten Gottheit: So war es römischer Brauch, bei Bestattungen von Kaisern einen Adler über dem Scheiterhaufen schweben zu lassen, die Seele, die sich zum Himmel erhebt, bildlich darstellend. Ganz ähnlich stieg der ägyptische Pharao auf den Schwingen des Sonnenfalken in den Himmel empor. Ans Licht gehoben Gewisse Urbilder sind so eng mit dem Denken und Fühlen aller Menschen verknüpft, dass sie in den Weltbildern praktisch sämtlicher Religionen und Kulturen immer wieder auftauchen. Solche Archetypen warten oft nur darauf, von einem Seher, einem religiösen Propheten oder Dichter in neuer Gestalt ans Licht gehoben zu werden. Gerade das Motiv des seelentragenden Adlers erscheint auch in der christlichen Mythologie schon in ihren frühesten Phasen voller Bedeutung. Der Verfasser des Physiologos, einer Schrift aus dem 2. oder 3. Jahrhundert, die antike naturwissenschaftliche Kenntnisse christlich deutet, widmet dem Adler sogar ein ganzes Kapitel. Ausgehend von der Schau des wassertrinkenden und in die Höhe fliegenden Vogels, sieht er Taufe und Auferstehung im Weg des Adlers versinnbildlicht. Das Alte Testament bereits sprach ja von Gottes Fürsorge, der die Seinen kraftvoll auf Adlerflügeln trägt. Anschliessend heisst es vom Adler, dass er der König der Vögel sei und hundert Jahre lebe. Dann werde sein Schnabel zu gross und seine Augen trübe, so dass er nichts mehr sieht und nicht jagen kann. Er steige endlich ganz hoch hinauf, stürze sich vom Felsen herab, zerbreche seinen Schnabel und bade im Jungbrunnen. Wenn die Sonnenwärme auf ihn einstrahlt, werde er wieder jung. Reinigende Taufe Besonders dieses Bild des sich in frischer Jugendkraft erneuert erhebenden Wesens dürfte die frühen Christen begeistert haben - letztlich eine Gleichsetzung des Adlers mit dem Phoenix oder Feuervogel, der aus seiner eigenen Asche wiedergeboren wird. Das alte, östliche Motiv des Seelenträgers und das Motiv der reinigenden Taufe im Wasser oder im Feuer, welches alle Sünden verbrennt, sind hier miteinander verbunden. Was aber wird aus der Schlange? Fällt sie dem Adler zum Opfer, als Beutetier? Antwort auf diese Frage gibt eine Zeiten und Völker durchlaufende esoterische Tradition: Nach ihr wird einmal der Tag kommen, an dem alle Gegensätze in der allumfassenden Gottheit zusammenfallen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es Aufgabe des Menschen, Licht in die verborgenen Tiefen seiner Seele zu lenken und die Schlange aufzurichten. Erst dann kann der Adler, das freie und bewusste Wesen, in die Sonne, in Gott eingehen. msz www.lexi-tv.de ![]()
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